Mängel im B-Plan für Württembergische Straße: Kein Einfluss auf Rechtmäßigkeit des Bauvorhabens

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat heute während einer Ver-handlung Mängel in der Begründung des Bebauungsplans IX-46-2 „Württembergi-sche Straße“ festgestellt. Dazu stellt Bauwert-Sprecher und Prokurist Henning Hausmann fest:

„Die Rechtmäßigkeit des Bauvorhabens bleibt von dieser Entscheidung unbeein-flusst bestehen. Wir hatten bereits bei Erwerb des Grundstücks im Juli 2010 Kenntnis der Anfechtung des Bebauungsplans und haben bei unserem Entwurf von vornherein eine deutlich geringere Baumasse vorgesehen als der Bebauungsplan zulassen würde. Dadurch ist die Zulässigkeit der geplanten Gebäude als Ergänzung der Innenstadtbebauung bereits unmittelbar aus dem Baugesetzbuch gegeben. Den-noch werden wir den Bezirk im Rahmen unserer Möglichkeiten jederzeit unterstüt-zen, sollte das Oberverwaltungsgericht eine Beseitigung der festgestellten Mängel in der B-Plan Begründung verfügen.“

Das per Vorbescheid genehmigte Bauvorhaben wird nur noch etwa 2/3 der Bau-masse aufweisen, die bei vollständiger Ausnutzung des Bebauungsplans zulässig wäre. Hierdurch werden nachbarrechtliche Belange nicht mehr tangiert. „Diese sehr reduzierte bauliche Dichte kommt nicht nur den großzügigen Grünflächen des Projektes zugute. Es profitieren neben den künftigen Bewohnern insbesondere auch die Nachbarn, die – nur 100 m vom Kurfürstendamm entfernt – weiterhin auf sehr weitläufige, offene und aufwendig gestaltete Grünflächen schauen werden, die mit den innenstadttypischen Höfen der umgebenden Bebauung nicht zu vergleichen sind“, so Hausmann.

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